Robert Enke: eine Trauerfeier als kollektiver Ablasshandel

Bei allem Respekt für Robert Enke und Mitgefühl für die Angehörigen, doch diese Medienhysterie kotzt mich wirklich an, nach dem Motto „Quoten mit Toten“.
Betroffenheit ist das eine, doch das sind Ausmaße eines kollektiven Ablaßhandels via TV und Internet-Stream, wenn offenbar 5 (!?!) TV-Sender die Trauerfeier live übertragen wollen. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, daß sich da was in den Köpfen bewegt. In ein paar Tagen wird der depressive Nachbar oder Kollege wieder gemobbt werden… und irgendwo hatte ich gelesen, ich glaub bei den Bahnern war’s, daß sie jetzt einen Werther-Effekt befürchten…

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